Knowhow Alpinski

Geht nicht? Gibt´s nicht!

Geht nicht? Gibt´s nicht!

Früher (…noch gar nicht so lange her) hieß es: Slalomski oder hochgezüchtete Rennlatte, Funcarver oder Tiefschnee-Planke, einfacher Einsteigerski oder teurer Edel- Cruiser? Oder: Die Qual der Wahl. Und schon bei der Kaufentscheidung für ein Modell war auch der optionale Einsatzbereich festgelegt.

Heute kann sich jeder Skifahrer ganz entspannt und locker, völlig losgelöst und ohne jede Einschränkung hangabwärts bewegen. So wie er kann und will – und so wie es das jeweilige Gelände erfordert.

Michel


Eine Woche im Skiurlaub

Eine Woche im Skiurlaub

- jeder Skitag mit dem passenden Ski!

So ein Ski soll Dir während deines ganzen Skiurlaubs uneingeschränkt zu Diensten sein. Ganz egal, welche Schnee-, Wetter-, Gelände- und Pistenverhältnisse Dir während Deiner Urlaubswoche auch begegnen mögen.


Moderne Ski...

Moderne Ski...

...kennen keine Einschränkungen

Einem modernen Alleskönner kannst Du auf der Piste richtig die Sporen geben, in wunderbarer Schräglage konsequent auf der Kante carven – und dabei die zunehmenden Kräfte auf die Oberschenkel wirken lassen. Du kannst, zack-zack, ein paar Kurzschwünge am Pistenrand einfließen lassen. Du kannst jederzeit von der Piste ins ungespurte Gelände abbiegen oder eine Abkürzung durch die rumpelige Buckelpiste nehmen. Du kannst morgens über den fluffigen Tiefschneehang schweben und Dich abends auf der letzten, völlig verhunzten Talabfahrt durch knöcheltiefen Sulz wühlen. Du kannst…, Du kannst…, Du kannst…

Das alles kannst Du problemlos mit ein und demselben Skimodell praktizieren, wenn es aus der 
 oder der Sportperformance-Fraktion stammt. Und so ein Ski zeigt bei keiner dieser Disziplinen Schwächen. Er ist allen Herausforderungen gewachsen und bleibt jederzeit souverän und verlässlich. Sogar die neuen Big Mountain-Modelle halten im üblichen „Tagesgeschäft” bewunderswert mit – und sind dank ROCKER-SHAPE auch noch ziemlich kurventauglich.

Du wirst nicht einmal mehr auf einen definierten Radius-Bereich festgelegt, wenn Du Dich für einen Ski
entscheidest. Bei SALOMON sorgt ein VARIABLE RADIUS für abwechslungsreiche Kurvenfahrten. Bei NORDICA erzielt der PROGRESSIVE SIDECUT einen ähnlichen Effekt. Getoppt wird diese Vielseitigkeit noch von ATOMIC´s SERVOTECH. Da lassen sich mit dem selben Ski die Schwungradien sogar um bis zu sechs Meter verkürzen.

Nur Rennmodelle schränken ein wenig den Spielraum seines Besitzers ein: Slalomcarver wollen optimal belastet, filigran gesteuert und sauber auf der Kante gezirkelt werden. Dafür bieten sie aber den engsten und präzisesten Kurvenradius, den meisten Rebound und den allerbesten Griff – gerade auf prallharten (Kunstschnee-) Pisten. Ähnlich geht es mit den auf Tempofestigkeit und Spurtreue ausgelegten Racecarvern. Die brauchen viel Platz und bestens präparierte Pisten. Wer so einen Speed-Star präzise in die Kurve zwingt und die konsequente Steuerung auf der Kante beherrscht, hat einen sicheren und souveränen Begleiter.

Trotzdem bleibt die Frage: Welchen Ski empfehlen wir in der Sportbörse welchem Skifahrer-Typen?

  • Vielseitig interessierte Skifahrer, die ihren perfekten Skitag eher auf der Piste verbringen werden, orientieren sich zu einem Sportperformance Modell.
  • Reine Pistenfahrer bleiben den traditionellen Race-Modellen treu. Stilisten, Filigrantechniker und Freunde des eleganten Kurzschwungs wählen einen Slalomski, tempofeste Freunde des Geschwindigkeits-Rausches einen Racecarver.
  • Alle, die einem gelegentlichen Ausflug in den Neuschnee nicht abgeneigt sind, sollten einen mittelbreiten All Mountain-Ski dabei haben.
  • Und diejenigen, die beim Anblick frisch gefallenen Puverschnees ungeduldig mit den Füßen scharren, wählen ein breiteres All Mountain-Modell – oder gleich einen echten Big Mountain-Ski.


Die Skikategorien

… oder: wie wir unsere Skiwand bestücken

Kaum hatten wir im vergangenen Herbst unsere Saison eröffnet, bekamen wir eine nette Einladung:Anfang November zumSlalom-Weltcup nach Levi, Präsentation der neuen Dobermann-Serie von Nordica. Das war schon ein Erlebnis, da oben, nördlich des Polarkreises, die neuenSki und Ski­schuhe auszuprobieren. Und dann gewinnt Felix Neureuther auch noch das Rennen.Wow! Da ließ sich Nordica als Ausstatter unseres deutschen Ski-Heros natürlich nicht lumpen. Eine unvergessliche Nacht folgte!

 

Das war die erste von vielen weiteren Präsentationen der Kollektionen der Saison 2018/19. ImJanuar waren wir mitTecnica in Hochgurgl, mitNordica in Gaschurn, beiStöckli in Lenzerheide und mitSalomon und Atomic amArlberg. Das Programm:Präsentation der Neuheiten, Erläuterung der Innovationen – und ganz, ganz vielSkifahren. So lernen wir also die Produkte des kommenden Winters kennen.

 

Wir, das sind übrigens der ehemalige Boss der Sportbörse, Udo, auf dessen 40jährige Erfahrung als Skifahrer und -tester wir sehr gerne zurückgreifen, und Armin, der jetzige Chef.

 

Nach diesen firmeninternen Tests gehts zum wichtigen Vergleichs­test. Mit knapp 100 Händlern und mehr als 200Testern. Die Service­­leute derSkifirmen schleppen gut 400 Paarnagelneue Ski und Skischuhe an (danke dafür!), die uns drei Tage lang zur Verfügung stehen. Hier fahren wir die Modelle, die wir für unsere Skiwand auserkoren haben, gegen die Konkurrenz vonVölkl, Rossignol, Dynastar oder Fischer. Bis zu 30 Testfahrten pro Tag schaffen wir da. Jeder von uns!Nach unserem internen Skitest zum Saisonabschluss muss noch die Sportbörse-Crew ihr OK geben – erst dann steht unserSortiment endgültig fest. 

 

PS:Beim Skitest des wichtigsten Wintersport Presseorgans, des SKI MAGAZIN, war Armin als einer von nur zehn deutschen Händlern dabei. Das kann man wohl als Auszeichnung verstehen.


Allround

Allround

Vielseitiger und ausgewogener Ski für unkomplizierte und genussvolle Skitage. Mittlere und längere Radien auf der Kante gelingen problemlos, kurze Radien können gecarvt oder gedriftet werden.

Leichte Schwungauslösung, problemloses Handling. Fehler verzeihend durchgemäßigte Taillierung und weiche Abstimmung. Klare Abstriche an Kantengriff und Stabilität, Agilität und Tempofestigkeit. Für schwere oder kraftvolle Fahrer nicht wirklich geeignet.

Dieses Segment decken wir in der Sportbörse hauptsächlich mit unseren Verleihski ab.


All Mountain

All Mountain

Der „Ski für alle Fälle“ vereint eine größere Mittelbreite mit sportlich-dynamischer Konstruktion.
Funktioniert gut in jedem Terrain und kommt mit allen Schneekonditionen zurecht. Auf der Piste variabel im Radius und ohne großen Aufwand zu steuern. Greift und liegt gut, stößt aber bei Tempofahrten und auf harter, steiler Piste an seine Grenzen.
Macht Ausflüge ins Gelände immer gerne mit – und trumpft gerade bei weicheren, tieferen oder zerfahrenen Schneeverhältnissen auf. Hier sorgen die breitere Auflagefläche für Standfestigkeit und die geschmeidige Biegelinie für runde Kurven.

Tipp: Je breiter die Mitte, desto mehr geht der Einsatzbereich Richtung „off-piste“.


Sportperformance

Sportperformance

Hier sind die gleichzeitig spannendsten und breitbandigsten Ski der Saison. Ihre +/- 15 Meter Radien passen einfach super auf jede Piste und sie lassen sich in beinahe jeder Geschwindigkeit konsequent auf der Kante steuern. Sie glänzen als universelle „Pistencruiser“ und bieten immer und überall Sicherheit durch präzisen Kantengriff, stabile Lage und gute Dämpfungseigenschaften.

Ihre "inneren Werte" entsprechen mindestens denen der Race-Modelle, die Bauweise ist aufwendig. Ausgeklügelte Features sorgen ebenso für Griff und Dynamik wie für Komfort. Sie sind meistens etwas softer abgestimmt und harmonischer in der Biegelinie als echte Racer und lassen sich ganz gerne auch zu engeren Kurven überreden. Dadurch sind sie auch kraftsparender zu fahren und erheblich variabler in den Radien.


Slalomcarver

Slalomcarver

Diese Ski orientieren sich an den Weltcup-Modellen und finden ihr Lieblingsterrain auf steiler und harter Piste. Enge Kurven, konsequent auf der Kante gesteuert, das ist ihr Metier.

Besondere Merkmale: spritzig und agil (explosiv), hohe Eigendynamik (Rebound). Kräftige Schaufel für direkten Kurveneinzug, schmale Skimitte für engste Kurvenradien, starkes Skiende für Beschleunigung aus der Kurve. Die aufwendige Bauweise bietet optimalen Kantengriff, der aber vom Fahrer wohl dosiert und präzise eingesetzt werden muss.

Slalomski erfordern Ambition und Konzentration, manchmal Kraft und meistens versierte Technik.


Riesenslalom/ Racecarver

Riesenslalom/ Racecarver

Erste Wahl für Skifahrer, die mit Speed und in langgezogenen Kurven über glatt gebügelte Pisten rauschen. Maximale Stabilität und souveräner Kantengriff, gerade bei Hochgeschwindigkeit und auf eisharter Piste. Erfordert Kondition, Technik und präzise, deutliche Steuerkommandos.

Lädt nicht gerade zum gemütlichen Cruisen ein. Auch wenn der Radius etwas kleiner ist als bei Weltcup-Ski, sind kürzere Schwünge, wenn überhaupt, nur mit Kraft möglich.