Sportbörse Stammkunden
25 Jahre Sportbörse
Knowhow Skischuh
Bootfitting/Skischuh Anpassung
Knowhow Alpinski
Rocker Spezial
Zielgruppenkonzept
Knowhow Protection
Knowhow Skiwear
Sportbörse Skiservice
Sportbörse Skiverleih
Verleih-Preise
AGBs/ Impressum
IHR WARENKORB
Knowhow Alpinski  
Moderne Ski: Geht nicht. Gibt’s nicht!
Früher (…noch gar nicht sooooooo lange her) hieß es: Slalomski oder hochgezüchtete Rennlatte, Funcarver oder Tiefschnee-Planke, einfacher Einstei­ger­ski oder teurer Edel-Cruiser? Oder: Die Qual der Wahl. Und schon bei der Kaufentscheidung für ein Modell war auch der optionale Einsatzbereich festgelegt. ­Heute kann sich jeder Skifahrer ganz entspannt und locker, völlig losgelöst und ohne jede Einschränkung hangabwärts ­bewegen. So wie er kann und will ­– und so wie es das jeweilige Gelände erfordert.

Eine Woche Skiurlaub – jeder Skitag mit dem passenden Ski!
So ein Ski soll Dir während Deines ganzen Skiurlaubs uneingeschränkt zu Diensten sein. Ganz egal, ­welche Schnee-, Wetter-, Gelände- und Pistenverhältnisse Dir während Deiner Urlaubswoche auch begegnen mögen.

Moderne Ski kennen keine Einschränkungen.
Einem modernen Alleskönner kannst Du auf der Piste richtig die Sporen geben, in wunderbarer ­Schräglage konsequent auf der Kante carven – und dabei die zunehmenden Kräfte auf die Oberschenkel wirken lassen. Du kannst, zack-zack, ein paar Kurzschwünge am Pistenrand einfließen lassen. Du kannst jederzeit von der Piste ins ungespurte Gelände abbiegen oder eine Abkürzung durch die ­rumpelige Buckelpiste ­nehmen. Du kannst morgens über den fluffigen Tiefschneehang schweben und Dich abends auf der letzten, völlig ­verhunzten Talabfahrt durch knöcheltiefen Sulz wühlen. Du kannst…, Du kannst…, Du kannst…
Das alles kannst Du problemlos mit ein und demselben Skimodell praktizieren, wenn es aus der All Mountain- oder der High Performance-Fraktion stammt. Und so ein Ski zeigt bei keiner dieser ­Disziplinen Schwächen. Er ist allen Herausforderungen gewachsen und bleibt jederzeit souverän und verlässlich. Sogar die neuen Big Mountain-Modelle halten im üblichen „Tagesgeschäft” bewunderswert mit – und sind dank Rocker-Shape jetzt auch richtig kurventauglich.
Du wirst nicht einmal mehr auf einen definierten Radius-Bereich festgelegt, wenn Du Dich für einen Ski ­entscheidest. Bei SALOMON sorgt das variable Radius Management für abwechslungsreiche ­Kurvenfahrten. Bei K2 erzielt der progressive Sidecut einen ähnlichen Effekt. Getoppt wird diese ­Vielseitigkeit noch von ATOMICs neuer Doubledeck-Technologie. Da lassen sich mit dem selben Ski die Schwungradien sogar um bis zu sechs Meter verkürzen.
Nur Slalommodelle schränken ein wenig den Spielraum seines Besitzers ein: Sie wollen optimal belastet, ­filigran gesteuert und sauber auf der Kante gezirkelt werden. Dafür bieten sie aber den engsten und ­präzisesten Kurvenradius, den meisten Rebound und den allerbesten Griff – gerade auf prallharten ­(Kunstschnee-) Pisten.

Trotzdem bleibt die Frage:Welchen Ski empfehlen wir in derSportbörse welchem Skifahrer-Typen?
• Vielseitig interessierte Skifahrer, die ihren perfekten Skitag eher auf der Piste verbringen werden, ­orientieren sich zu einem High Performance-Ski.
• Reine Pistenfahrer bleiben den traditionellen Race-Modellen treu. Stilisten, Filigrantechniker und Freunde des eleganten Kurzschwungs wählen einen Slalomski, tempofeste Freunde des Geschwindigkeits-Rausches einen Racecarver.
• Alle, die einem gelegentlichen Ausflug in den Neuschnee nicht abgeneigt sind, sollten einen mittelbreiten All Mountain-Ski dabei haben.
• Und diejenigen, die beim Anblick frisch gefallenen Puverschnees ungeduldig mit den Füßen scharren, wählen ein breiteres All Mountain-Modell – oder gleich einen echten Big Mountain-Ski.

Sportbörse-Crew - Skitest in Zermatt

Langjährige Stammkunden der Sportbörse sind es gewohnt, von uns mit aussagekräftigen Informationen zu den ­aktuellen Skimodellen versorgt zu werden. Über Skiaufbau, Seitenformen und Radien, technische Features und ­innovative Details können wir problemlos Auskunft geben.
Aber bei uns in der Sportbörse gibt es viel mehr und viel wertvollere Tipps beim Skikauf: Unsere eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit jedem einzelnen Ski fließen in jedes Beratungsgespräch ein. Unsere Skibeschreibungen geben eben nicht nur wieder, wie so ein Ski aufgebaut ist und ­welche Performance man dementsprechend erwarten darf. Sie leben vor allem von den subjektiven Eindrücken, die wir  „ON SNOW” sammeln konnten.

Zu dieser Erfahrungs-Sammlung tragen verschiedene Skitests während der Vorsaison bei. Manchmal geht’s schon im ­November los. Dann nämlich, wenn unsere Lieferanten ihre handverlesenen „Focus Groups” zum ersten Blindtest ihrer ­Prototypen laden. Weiter geht’s im Januar mit einem Skitest, auf dem alle Skifirmen ihre komplette Kollektion des Folgejahres vorstellen. Da fahren wir schon mal bis zu 30 Paar pro Tag – und treffen anschließend eine erste Vorauswahl für die Sportbörse-Skiwand.
Diese vorselektierten Modelle kursieren dann als Testski in den Urlaubswochen der Börse-Crew und gehen schon mal mit befreundeten Skilehrern auf Gruppenreise. Auch unter unseren Kunden haben wir einige Meinungsbildner, die uns mit ­kompetentem Input versorgen.
All diese Impressionen und Erfahrungen zusammen bestimmen dann das endgültige Skisortiment, das wir Euch im ­kommenden Winter präsentieren werden.

Die wichtigsten Argumente für unsere Beratung holen wir uns aber beim Saisonabschluss in Zermatt. Da fährt jeder aus der Börse-Crew jeden neuen Ski. Und glücklicherweise sind unsere Mädels mit dabei. Die testen (nicht nur) unsere Damenski auf Herz und Nieren. Zum Testteam gehören noch befreundete ­Skilehrer, einheimische Bergführer und „alte” Stammkunden.
Und so testen wir Ski: Zunächst lässt man sich möglichst neutral auf das jeweilige Modell ein. Man folgt seinem eingebauten Radius, dreht ihn zügig hin und her und gibt ihm mal so richtig die Sporen. Wie einfach ist der Ski im Handling, wie spontan reagiert er? Wie greift und wie liegt er? Und wie viel Spaß macht er?
Dann versucht man Einfluss auf seine Fahreigenschaften zu nehmen: Braucht er mehr oder weniger Druck? Will er mit ­Technik oder mit Kraft gesteuert werden, mit großer ­Bewegungsamplitude oder mit filigranen Steuerimpulsen? Braucht er mehr Schaufeldruck oder mehr Aufkantwinkel? Wie muss man gegenhalten, wenn er unruhig wird? Welche Vorlieben kann er problemlos befriedigen, wo sind kritische Eigenschaften oder gar Absonderlichkeiten?

So also kommen wir an die Skibeschreibungen in diesem Heft – und durch diese Vielzahl an Erfahrungen sind die Beratungsgespräche an unserer Skiwand geprägt.
Und ich hoffe, mit beidem liegen wir für Euch richtig.               

Euer Udo

Ski-Kategorien

Damenski
Lady-Ski haben sich längst durchgesetzt – und sind inzwischen in wirklich jeder der Skikategorien zu haben, die wir auch in der Unisex-Abteilung führen. Vom bedienungsleichten Einsteigerski über top-sportliche High Performance-Granaten bis hin zum fetten Freerider – nichts mehr ist in der Damen-Skiabteilung unmöglich. Ausgenommen sind nur die reinrassigen Race-Modelle, die aber für Skifahrerinnen meist in genügend kurzen Längen angeboten werden. Ihr müsst jetzt nur noch darauf (ab)fahren.

Spezielle Damenski
…sind auf die Anatomie, das leichtere Gewicht und die geringere Kraft von Skifahrerinnen ausgelegt. Dabei werden nicht einfach Unisex-­Modelle in kurzen Längen mit einem hübscheren Design versehen. ­Inzwischen kommen völlig eigenständige Modellreihen auf den Markt, deren kompletter Aufbau sich grund­legend von dem der „Männerski” unterscheidet.   
Moderne Lady-Ski sind also ganz sicher kein Marketing-Gag der Skiindustrie mehr. Sie haben sich in den vergangenen Jahren konsequent ihren Platz an der Skiwand eines jeden Skihändlers erobert – und sind auf und neben der Piste längst keine Exoten mehr.
 
Das Design?!
Was die Designer(Innen) unserer Skilieferanten sich in den vergangenen Jahren an Muster- und Farbspielereien ausgedacht haben, traf nicht immer den Geschmack unserer Kundinnen. Deshalb haben wir bei der Vorauswahl für unsere diesjährigen Damenmodelle auch ein bisschen mehr aufs Design geschaut – und für Euch nicht nur besten, sondern auch die attraktivsten Damen­modelle ausgewählt. Passt das?

Sportbörse-Empfehlung:
Der Siegeszug der ausgesprochenen Damenmodelle während der ­vergangenen 10 bis 12 Jahre erfolgte völlig zu Recht. Denn es verbergen sich jede Menge echte Benefits für die Dame:

  • eine der Kraft und dem Körpergewicht der Frau an­gemessene ­Leichtbauweise
  • ein vorverlegter Drehpunkt für schnellere Schwung­einleitung
  • ein vorverlegter Montagepunkt der Bindung, wegen kleinerer Skischuhe und damit verkürzter Hebellänge bei der Kraftübertragung
  • eine deutlich leichtere Bindung
  • und nicht zuletzt das ansprechende? Design.

Genug Gründe für jede Skifahrerin also, sich immer für ein echtes Lady-Modell zu entscheiden. Oder nicht?

High Performance

Diese „Leistungssportler“ haben edelstes Material und universellen Radius für maximales Skierlebnis. Unsere „Top of the Line“ für unsere Top-Fahrer.
Sportbörse-Empfehlung:
Unsere Supersportler haben Seitenformen für multi-funktionellen Einsatz und wertvollstes Innenleben für griffig-dynamische und komfortable Fahreigenschaften. Sie sind mit ausgeklügelten Dämpfungen ausgestattet, die permanenten Schneekontakt auf jeder Unterlage bei jedem Tempo garantieren. Sie bieten äußerst effektiven Kantengriff, zeichnen wunderschön runde Spuren in den Schnee und bleiben auch bei höchstem Tempo stabil und sicher. Und gelegentlichen Ausflügen in den Tiefschnee sind sie auch nicht abgeneigt. Hier sind – ganz einfach – die allerbesten Modelle der Saison für vielseitig interessierte Top-Skifahrer.
Sportbörse-Steckbrief:
 

Ski-Eigenschaften: griffig, laufruhig, dynamisch, universell, souverän, kraftvoll

Skifahrer-Typ: vielseitig, sportlich, technisch ­versiert, dynamisch und kraftvoll

Skikönnen:  4 bis 6

Sportbörse-subjektiv:  Die Gelassenheit des Racecarvers, die Lebhaftigkeit eines Slalomskis, die Vielseitigkeit des All Mountain-Skis. Diese Top-Modelle haben die besten Gene der Spezialisten in sich vereinigt. Und ein bisschen Pulver können sie auch.

Slalomski

Hier sind die Kurvenkünstler in unserem Sortiment, die Modelle mit der schmalsten Mitte und dem direktesten Kurveneinzug. Einfach ­perfekt für schnelle Kantenwechsel, kurze Schwünge und wirklich enge Radien.
Sportbörse-Empfehlung:
Slalomski sind die Kurvenstars an unserer Skiwand. Sie sind dynamisch, reaktionsschnell und extrem grif­fig ausgelegt, erlauben blitzschnelle ­Kantenwechsel und zirkeln engste Radien in den Schnee.
Dabei führen und halten sie souverän – und sind sogar bei Tempofahrten so stabil, wie wir es eigentlich nur von Racecarvern gewohnt sind. Gerade auf  harten, eisigen Pisten spielen sie ihre wahren Stärken aus.
Keine Frage: Hier finden die Pistenfahrer und Filigran-Techniker unter ­unseren Kunden die idealen Sportgeräte.
Sportbörse-Steckbrief:
 

Ski-Eigenschaften: blitzschnell drehbar, extrm eisgriffig, direkt, sicher, präzise, dynamisch, reaktionsschnell – anstrengend?

Skifahrer-Typ: sportlich, technisch versiert, dynamisch, flink, präzise

Skikönnen:  4 bis 6

Sportbörse-subjektiv:  Slalomski sind auf knallharter Piste unsere ­allererste Wahl. Sie machen extrem viel Spaß (Radien, Schräglage, Spielen mit der Fliehkraft) – und dicke Oberschenkel. Zumindest wenn man sie tatsächlich einen ganzen Tag lang konsequent auf der Kante zu steuern ­versucht.

Racecarver

Präzise und griffig, spurtreu und tempofest – Racecarver meistern jede Situation sicher und souverän. Dabei haben sie heute nur noch wenig gemeinsam mit den kaum beherrschbaren Rennlatten früherer Zeiten. Dank flexibler Biegelinie und geschmeidiger Bauweise lassen sich diese modernen Renner wirklich genussvoll cruisen – und feiern eine völlig berechtigte Renaissance.

Sportbörse-Empfehlung:
Racecarver garantieren bombigen Kantengriff, höchste Präzision und maximale Laufruhe beim harten Einsatz auf der Rennpiste. Modernste Materialien, präzise Fertigung und innovative Dämpfungssysteme bieten aber auch Ski-Touristen bei Tempofahrten auf der Urlaubs­piste die nötige Sicherheit. Und das bei größtem Komfort und mit erstaunlich ­unkompliziertem Handling.

Sportbörse-Steckbrief:

Ski-Eigenschaften: schnell, laufruhig, bestens gedämpft, absolut ­tempofest, souverän, herausfordernd – und sogar vielseitig. Auch mit traditioneller Skitechnik beherrschbar.

Skifahrer-Typ: schnell und sportlich, kämpferisch, kräftig, souverän und gelassen – auch traditionalistisch

Skikönnen:  4 bis 6

Sportbörse-subjektiv:  Die neuen Racecarver können zwar problemlos auch kürzere Schwünge. Sie leben aber erst dann richtig auf, wenn sie wirklich schnell auf der Kante über die Piste gebügelt werden.

All Mountain

„All Mountain” = überall am Berg – und das kann man bei diesen Ski mal richtig wörtlich nehmen: Sie passen in wirklich jedes Gelände, zu jedem Tempo und zu beinahe jedem Fahrstil.

Sportbörse-Empfehlung:
All Mountain Ski stehen für ultimativen Spaß und grenzenlose Freiheit. Wir nannten sie früher auch „Cross­carver“, weil sie problemlos zwischen Piste und Gelände hin und her kreuzen können.
Die breite Mitte bietet Stabilität und Sicherheit und die große ­Auflagefläche genug Auftrieb im Tiefschnee. Die elastische Biegelinie sorgt für komfortabel-geschmeidige Fahrt, die aufwendige Bauweise für Griff und Präzision und der vielseitige Sidecut für runde Carving-Turns.
Hier sind die pisten- und geländetauglichen Powerski für On- und Off-Piste-Fans.

Sportbörse-Steckbrief:

Ski-Eigenschaften: dynamisch, spritzig, griffig, ­elastisch, stabil, ­situativ, souverän, verlässlich, universell

Skifahrer-Typ: vielseitig, mutig, aggressiv – innovativ, kreativ, ­individuell – überall zu Hause

Skikönnen:  3 bis 6

Sportbörse-subjektiv:  Wenn wir nur einen einzigen Ski mit in den ­Skiurlaub nehmen dürften, wäre das ganz sicher ein All Mountain-Modell. Der ist zwar nirgendwo perfekt, aber der kommt so ziemlich überall richtig gut an. On- und Off-Piste!

Big Mountain/ Freeride
Mit diesen tollen Ski sind Euch keine Grenzen gesetzt. Die machen alles mit, was Euch im Schnee, vor allem aber im Powder, einfallen wird! Und so exotisch sie auf den ersten Blick auch sein mögen, auch das Pistenfahren ha­ben sie alle drauf. Deshalb sind die Zeiten endgültig vorbei, dass „New School” nur etwas für Freaks war. Immer mehr ­Skifahrer kommen auf den Freeski-Ge­schmack­ und nutzen diese Tools für alle Spielarten ihres Sports.
Sportbörse-Empfehlung:
Real Deep Powder, Cliffs und Couloirs, Sulz- und Buckelpisten – mit ­diesen Spaßgeräten könnt Ihr Euch wirklich überall austoben. Denn es gibt nichts, was diese Ski nicht können. Dank Rocker-Schaufeln gehen die jetzt sogar blitzsauber auf der Piste. Nur fürs Carven in super-engen Radien auf eisharten Pisten wären sie nicht unbedingt unsere Favoriten. Ansonsten aber könnt Ihr Eurer Kreativität und Abenteurlust absolut freien Lauf lassen.
Sportbörse-Steckbrief:
 

Ski-Eigenschaften: breit, stabil, elastisch, biegsam, extra verstärkt – sogar ziemlich universell und dank Rocker recht leicht drehbar

Skifahrer-Typ: individuell, mutig, cool, stylisch – innovativ, kreativ, immer gerne (wenn’s geht) im Neu-/Tiefschnee unterwegs

Skikönnen: 3 bis 6

Sportbörse-subjektiv:  Einen solchen Freerider müsste man immer parat haben, wenn es mal so richtig geschneit hat. Selbst wenn der nur an ein, zwei Tagen Urlaubstagen sinnvoll zum Einsatz käme, wären diese Stunden dann ganz sicher das Saison-Highlight!

Tourenski
Immer häufiger trifft man die Indi­vi­du­alisten unter den Skifahrern. Beim abend­lichen Aufstiegs­training am Pistenrand oder weit ab vom Schuss – im schönsten Pulverschnee. Tourengehen ist schon längst wieder in!

Sportbörse-Empfehlung:
Hier sind die Ski für naturverbundene Individualisten, die nicht nur ­Varianten (ab)fahren, sondern sich ihre Traumabfahrt per ­stundenlangem Aufstieg erst er­schließen wollen. Breit und modern ­tailliert, oder auf geringes Gewicht getrimmt – unsere Tourenski sind ebenso individuell, wie es ihre potenziellen Benutzer sein werden.

Sportbörse-Steckbrief:
 

Ski-Eigenschaften: geschmeidig, geringes Gewicht, leicht im Handling; situativ, souverän, verlässlich – speziell

Skifahrer-Typ: individuell, naturverbunden, geländeangepasst – Fitness-, Ausdauer- und Erlebnis orientiert

Skikönnen: 3 bis 6

Sportbörse-subjektiv:  Für ausdauer-orientierte TourenGEHER, die auf Gewichts-Optimierung aus sind, sollte es ein echter Tourenski mit leichtest möglicher Bindung sein. Für TourenFAHRER kann es auch ein puristischer ­Tourenski sein, muss es aber nicht. Auch die All-Mountain- und Freeride-Abteilung halten aufstiegstaugliche Modelle bereit, die deutlich mehr Abfahrts-­Performance bieten.

Knowhow/ Tech Talk

Knowhow Head
Die Bauweise der Supershape-Gruppe ist nahe an die Original-Weltcup-Modelle von Head angelehnt. Kein Wunder also, dass diese Modellreihe durch top-sportliche Leistung überzeugen kann – aber auch von seinem Fahrer beherrscht werden will.

„SW” = Sandwich/ Seitenwange
Der traditionelle, „althergebrachte“ Sandwich-Bau scheint peu à peu  wieder die „moderne“ Cap-Bauweise abzulösen. Tatsache ist, dass die wertvollsten Ski, die Rennmodelle, schon immer genau so gebaut wurden – und inzwischen gibt es immer mehr Top-Ski in allen Kategorien und bei allen Herstellern ebenfalls in dieser Bauweise.
Eine gezielt verteilte Druckverteilung, eine präzise Platzierung von härteren und flexibleren Zonen kann durch diese handarbeits-orientierte Herstellung erreicht werden. Mehr Kantengriff, mehr Stabilität und bessere Torsionswerte bieten solche Modelle – und darauf kommt es an!
Und HEAD hat mit der Supershape-Modellreihe schon ganz früh diesen Trend angeschoben.

„i.“ = intelligence fibres
In den Head-Ski sind im 45 Grad Winkel „Intellifibres“ eingebaut, die mechanische in elektrische Energie umzuwandeln in der Lage sind. Diese Energie wird dazu benutzt, störende Schwingungen zu filtern und den Ski so zu beruhigen. Zusätzlich strecken sich die  Fasern, versteifen den Ski und sorgen so bei hartem Schnee für höhere Torsionsfestigkeit. Der Effekt kommt als konsequenter Kantengriff bei gleichzeitig geschmeidigerem Flex zur Geltung – und jedem Skifahrer zu Gute.

„KERS”
Auto-Fans wissen sicher, was es bedeutet, denn in der Formel 1 kam es bereits zum Einsatz: das Kinetic Energy Recovery System.
Bei den Rennwagen wird die beim Bremsen vernichtete Energie gespeichert und für sekundenkurze Zusatz-Beschleunigung in Form von etlichen Extra-PS wieder freigesetzt.
Head macht das ganz ähnlich: Durch Vibrationen und Schläge lädt sich der KERS-Chip während des Schwungs auf und gibt die gespeicherte Energie am Belastungshöhepunkt, nämlich am Schwungende wieder frei. Eine tolle Beschleunigung aus der Kurve ist der Effekt!

Knowhow Völkl
Völkl hat seine Carving-Klassiker Racetiger RC und SC komplett neu entwickelt und mit POWERSWITCH INDIVIDUAL (PSi) aufgewertet.
Die neue Technologie erlaubt erstmals eine passgenaue und individuelle Ab­stimmung des Skis an Alter, Gewicht und Können des Fahrers. Die ­Einstellung erfolgt dabei bei uns im Shop. Über eine versenkte Stellschraube im Heck des Skis wird eine federnd gelagerte Carbon-Stange im Skikörper (Full Power Grip Aufbau) gespannt bzw. entlastet. Der Flex der beiden ­Racetiger kann so variiert werden. Wie bei einer Maßanfertigung lässt sich das Setup so auf die Anforderungen jedes Fahrers individuell anpassen.

Knowhow Atomic
DOUBLEDECK (D2) …heißt die neueste  Geheimwaffe von Atomic. Und das ist eine völlig neue Skikonstruktion aus Unter- und Oberski, die flexibel verbunden sind und frei aufeinander gleiten.
Der weiche Unterski (Adapter Deck) dämpft Vibrationen, liegt ruhig, hält permanent den Schneekontakt und baut effektiven Kantengriff auf. Der stabilisierende Oberski (Control Deck) nimmt die ­Steuerimpulse des Fahrers auf und überträgt sie direkt an den Unterski.
 
Beim D2 Vario Flex beeinflusst die Doubledeck Technologie den Flex des Ski. Bei wenig Druck in geringem Tempo zeigt der Ski eine weiche Flexlinie und ist leicht zu steuern. Bei höherem Tempo und stärkerem Druck ­entwickelt er auch eine höhere Fahrdynamik, mehr Biss und aggressiveren Griff.

Phänomenal ist der Rebound am Schwungende, den unsere beiden Doubledeck-Racemodelle entwickeln. Da kann man fast von einer Explosion ­sprechen, so abrupt katapultiert der Ski seinen Fahrer in die nächste Kurve. Da braucht es schon eine echt gute Kontrolle. Über Ski und Körper!

Mehr Infos zum Thema Doubledeck und ein hübsches Demo-Filmchen findet Ihr unter www.atomicsnow.com.

Knowhow K2

K2 „A.M.P.”
ALL MOUNTAIN PPERFORMANCE heißt dieses Kürzel in voller Länge – und es kommt nicht von ungefähr, dass hier ein Wortspiel betrieben wird. AMP (wie Ampère) soll durchaus eine Assoziation zu Elektrizität herstellen. Denn regelrecht aufgeladen gegen­über ihren Vorgängern, der Apache Gruppe, zeigen sich die neuen All Mountain Ski von K2. Mehr Power und mehr ­Dynamik steckt in jedem einzelnen Nachfolgemodell. Und so kommen einem Charger, Rictor und Aftershock beim Fahren zwar irgendwie bekannt vor, bieten aber doch jede Menge mehr an Leistung. Viel mehr, als wir gewohnt waren.
Das eigentliche Erlebnis aber ist die neuartige Schaufel-Aufbiegung, der „ROCKER”. Der bringt den AMP-Ski so richtig das Kurvenfahren bei. Leichte Schwungeinleitung und schnelle Kantenwechsel wie nie zuvor. Einfach toll!

Und hier sind die Rocker der AMP-Gruppe:

Speed Rocker = Auf härterem Schnee bietet die nur leicht angehobene und etwas längere Schaufel eine mühelose Schwungein­leitung und schnelle Kantenwechsel. Die Vorspannung entlang der restlichen Lauffläche sorgt für die notwendige Performance: für rennsportliche Präzision und Dynamik und für aggressiven Kantengriff. An der Schaufel bis zu 2mm hoch und weniger als 15cm hinter dem traditionellen Kontaktpunkt.

All Terrain Rocker = Die vielseitigste Rocker-Konstruktion bestimmt die All Mountain-Kollektion: eine leicht angehobene Schaufel für optimalen Auftrieb in wechselndem und weichem Schnee und genug Vorspannung unter der Bindung für viel ­Präzision und Kantengriff auf eisigen Pisten und hartem Schnee. Zwischen 2 und 10mm hoch und 15 bis 30cm hinter dem traditionellen Kontaktpunkt.

Powder Rocker = Das ist der Rocker für tiefen Schnee. Die BackSide Modelle bekommen durch ihn noch mehr Auftrieb und „surfen“ über und durch alles, was das Gelände zu bieten hat. Die normale Vorspannung unter der Bindung sorgt auf ­härterem Schnee für ausreichend Kantengriff und Kontrolle. Höhe 10mm und mehr, Länge 30cm und mehr hinter bzw. vor den traditionellen Kontaktpunkten (Tip Rocker bzw. Tip & Tail Rocker).

 

MXSystem
Breiter, stärker, präziser: das integrierte MX-SYSTEM
Kernstück des MX-Systems sind Schienen aus Titan, die unter der Bindung direkt im Kern des Skis eingebettet sind. Das Ergebnis ist ein zentraler ­Fixierungspunkt mit weniger beweglichen Teilen. Die deutlich verbreiterte MX-Schiene bringt die Kontaktpunkte der Bindung noch näher an die Kante und verbessert Hebelwirkung und Kraftübertragung erheblich.
Daraus resultiert eine noch schnellere und effizientere Kraftübertragung auf die Kante – für präziseren und effektiveren Kantengriff. Auch der Flex ist, unterstützt durch die extrem kurz gebaute Marker-Bindung, runder, harmonischer und dynamischer geworden.
Fazit: Die mit dem MX-System ausgestatteten AMP-Modelle kommen mit einer tollen Leistungssteigerung daher. Sie strotzen regelrecht  vor Kraft – und haben doch nichts von ihrer Leichtigkeit eingebüßt.

Mod Technology
Ein unabhängig arbeitendes, über dem eigentlichen Skikern liegendes ­Elastomer dämpft unerwünschte Schläge und Vibrationen.

HybritechSidewall
…ist die Kombination aus einer senkrechten Seitenwange und einer Cap-Konstruktion. Sie verbindet Präzision und Performance einer Seitenwange mit der Elastizität und Leichtigkeit einer Cap-Bauweise.

Mod Monic

…ist an einer genau definierten Stelle in das Mod-Elastomer integriert. ­Verstärkt die Massedämpfung und absorbiert hochfrequente Schwingungen.

K2 Damenski  T:Nine
„Von Frauen für Frauen.“ Nach diesem eigentlich recht einfachen Erfolgsrezept legt K2 die neue T:Nine Damenkollektion auf. Technisch up to date und optisch mit echten Leckerbissen. 
T:Nine
K2 benannte seine Damenlinie nach einem amerikanischen Frauen-Gleichstellungs-Gesetz und spendet einen Teil der Verkaufserlöse einer ­Stiftung für Brustkrebs-Prävention und Forschung (BCRF).

T:Nine Geometrie
Bei allen Damenmodellen wurde die Taillierung um 2 cm nach vorne verlagert. Grund dafür ist der im Vergleich zu Männern tiefere und weiter hinten liegende Körperschwerpunkt von Frauen. Durch diese Anpassung der ­Skigeometrie steht „Frau“ automatisch in der optimalen Position zentral über dem Ski. Daraus resultieren zusätzliche Kontrolle und eine einfachere, kraftsparende Schwungeinleitung.

T:Nine Bioflex-Holzkern
Um die K2 Damenmodelle so leicht wie möglich bauen zu können, ohne auf Performance zu verzichten, werden zwei verschiedene Holzarten im Skikern eingesetzt. Unter der Bindung kommt hartes und dichtes Tannenholz zum Einsatz  – für Kontrolle und Spurtreue, Dynamik und Stabilität. An der ­Skispitze und am Skiende reduziert leichteres Fichtenholz das Gewicht und sorgt  für zügige Schwungeinleitung und einfaches Handling. Dank ihres Bioflex Kerns können K2’s T:Nine Modelle hohen Fahrkomfort und ­fehlerverzeihendes Fahrverhalten mit viel Stabilität und Kontrolle optimal kombinieren.

 

Knowhow Salomon
Harmonisch und flexibel – diese Attribute geben das Fahrverhalten von Salomon Ski wohl am treffendsten wieder. Damit ist auch ihre Vielseitigkeit perfekt beschrieben.

Eine harmonische Biegelinie…
verdanken die Salomon Ski zu allererst dem Monocoque-Aufbau. Dieser sorgt für direkte Kraftübertragung auf die Kante, erhält aber den einmalig geschmeidigen Flex über die ganze Skilänge. Wenn dann noch ein kraftvoller Holzkern oder ein paar Titanalgurte unter dieser Kappe liegen, kommen Elastizität mit hoher Rückstellkraft und jede Menge Power und Dynamik dazu. Der Effekt: Ein gleichmäßiger und geschmeidiger, weich abgestimmter Schneekontakt – ohne Energieverlust bei der Kraftübertragung.

Variable Radius Management (VRM)
…ist die Weiterentwicklung des Salomon-typischen Multiradius. Es erlaubt dem Skifahrer, den „eingebauten Radius” des Skis um bis zu zwei Meter zu verkürzen – ganz einfach durch Veränderung von Aufkantwinkel und/ oder Druckverteilung.

Pulse Pad
…ist eine umlaufende Elastomerschicht entlang der Kanten. Diese sorgt für Stoß­dämpfung und leitet Vibrationen ab. So wird der Ski-/ Schneekontakt noch weicher und geschmeidiger.

3D Stealth Tip
…ist eine niedriger ausgeformte Schaufel mit flachem Kontaktwinkel zum Schnee. Sie lässt den Ski über Geländeunebenheiten regelrecht „hinweg rollen” und beruhigt so besonders die vordere Partie des Skis.

Powerline
Was bringt der allersportlichste, dynamischste und Fullspeed-tauglichste Skiaufbau, wenn dem Fahrer beim Ausreizen seines Sportgeräts Hören und Sehen vergeht?
Salomon bringt die Problem auf eine Formel: Power + Kontrolle + Komfort + Vertrauen = Fun! – und löst es mit POWERLINE.
POWERLINE ist eine über dem Skikörper liegende, auf einem Elastomer gleitende Metall-Schiene, die für mehr Elastizität und bessere Kontrolle sorgt. Durch das Filtern von Schlägen und Vibrationen wird ein konsequenter Ski-Schnee Kontakt erreicht.

Salomon Damenski Origins
Salomons Engagement für Frauen lässt sich auf eine kurze Formel bringen: „Auf Gewichtsreduzierung getrimmte Technologie plus frauen-spezifische Features und Design gleich Passform und Performance.”

Monocoque Light Core
Die Monocoque Bauweise erlaubt es Salomon, jeder Skilinie genau die Mixtur aus Performance und Leichtigkeit zu geben die sie braucht.
Bei den Damenmodellen bildet eine Kappe aus einlagigem Fasermaterial das tragende Chassis. Leicht zu manövrierende, aber doch dynamische und reaktionsschnelle Ski kommen dabei heraus. Den Kern bildet ein ebenso leichtes Composite-Material, das den Ski leicht drehbar und fehlerverzeihend macht.

 


Montag - Freitag
10.00 - 19.00 Uhr
Samstag
10.00 - 16.00 Uhr
Im Advent bis 18.00 Uhr

Sportbörse Münster
Gasselstiege 2
48159 Münster
Tel.: 0251 / 274470
Fax: 0251 / 270374
© by SPORTBÖRSE
DER SKI SHOP